marokkanische Hühnchenschenkel


orientalisch, aromatisches Huhn – mal etwas Anderes


Vorbereitung : 10 Minuten
Kochzeit : 60 Minuten
Sonstige Zeitfaktoren

benötigte UtensilienSchmortopf oder grosse Pfanne mit Deckel

Zutaten :

4 ganze Hühnerschenkel (Ober- und Unterschenkel)
4 Zwiebeln
16 Knoblauchzehen
3 marokkanische Salzzitronen
2 TL Ras el Hanout
150 ml Weisswein

Salz, Olivenöl zum Braten, Basilikum

Beilage: Couscous oder Baguette

Zubereitung

Für diese Gericht wird Huhn mit Haut verwendet. Man kann ein ganzes Huhn nehmen und es in seine Einzelteile (Schenkel, Brust) zerteilen oder, wie hier, pro Person einen kompletten Schenkel, den man am Gelenk durchschneidet und somit jeweils einen Ober- und einen Untershenkel pro Person bekommt. An dem Oberschenkeln befinden sich meist noch überhängende Hautlappen, die man entfernt.

Die hier verwendeten Salzzitronen bekommen Sie mittlerweile in fast jedem Supermarkt oder natürlich in spezialisierten Lebensmittelgeschäften. Dort bekommen Sie auch die Gewürzmischung Ras el Hanout. Das ist jedoch keine feststehende Gewürzmischung: sie kann aus 10, 20 oder teilweise auch mal 40 verschiedenen Gewürzen bestehen.

Wie Sie auf den Fotos erkennen können, habe ich das Gericht für eine Person gekocht. Die o.g. Mengenangaben beziehen sich aber natürlich auf vier Personen und der Schmortops muss natürlich entsprechend grösser als der auf den nachfolgenden Fotos sein: Die Hühnchenteile sollen bequem Platz haben, denn es kommen ja noch die Zwiebelviertel und die Knoblauchzehen dazu.


Von den Salzzitronen verwendet man nur die Schalen, da das Fruchtfleisch zu salzig und bitter ist.
Also Fruchtfleisch entfernen und dann die Schalen in ca 5 mm grosse Würfel schneiden.

 


Die Keulen salzen und in Olivenöl kurz auf beiden Seiten anbraten.


Die Zwiebeln schälen und vierteln, die Knoblauchzehen nur kurz mit dem Handballen oder der Breitseite des Kochmessers anknacksen.
Zu den Keulen geben und eine Minute mitbraten.


Dann die kleingeschnittene Zitronenschale und das Ras el Hanout zugeben und gut vermischen.
Den Wein zugeben, eine Minute kochen lassen und dann den Deckel auf den Topf.
In den vorgeheizten Backofen stellen (2. Schiene von unten oder mittlere Schiene)


Nach 20 Minuten den Gartest machen.

 


Kommt beim Hineinstechen keine oder nur farblose Flüssigkeit aus dem Fleisch, dann schalten Sie die Grillschlange des Herds ein und lassen Sie den Schmortopf ohne Deckel ca. fünf Minuten unter der rotglühenden Grillschlange – damit bekommt die Haut Farbe und wird knuspriger.


Während des Grillens kann man das Couscous quellen lassen: Pro Person 90 g Couscous und ca. 125 ml Flüssigkeit – statt gesalzenem Wasser würde ich hier Geflügelbrühe vorziehen.
Nach fünf Minuten das gequollene Couscous mit einer Gabel auflockern, einen Esslöffel Butter oder 2 EL Olivenöl einrühren.


Direkt vor dem Servieren kleingezupftes Basilikum drüberstreuen

Der Knoblauch ist ja immer noch in seiner Schale. Er ist mittlerweile ganz weichgekocht und wenn man die Schale mit der Gabelzinke festhält, kann man die Knoblauchzehe mit dem Messer ganz einfach herausstreichen – er flutscht fast von selbst aus der Haut. Der weichgekochte Knoblauch verursacht übrigens keinen schlechten Atem, selbst wenn man fünf oder zehn Zehen davon ist.